Hippolini – speziell für Kinder

Hippolini  (Hippo= das Pferd, -lini = Bambini)

Hippolini ist ein pädagogisches Reiteinstiegskonzept, bei welchem ein spielerisches Heranführen ans Pferd und Reiten gelehrt wird. Auch die Pferde und Ponys profitieren davon, denn diese Kinder lernen das Tier in den Vordergrund zu stellen und ein harmonisches Miteinander zu leben!

Die Kurse sind altersentsprechend aufgebaut, so findet sich immer ein Freispielbereich welcher zum freien Spielen, lernen rund ums Pferd und Reiten oder auch mal ausruhen einlädt.

Hippolini Grundschule (7-10 Jahre)

Hier bauen die Stunden gezielt aufeinander auf, der komplette Kurs dauert ein Schuljahr. Es wird z.B. das Herunterfallen (ja, wir fallen wirklich vom Pony), Sitzgrenze, Orientierung in freiem Raum, Verhalten in Gefahrensituationen, Sitzsicherheit im Trab- auch ohne Festhalten bis hin zum Galopp und Sprung trainiert. Wir arbeiten mit zwei Ponys bei 6 Kindern.

Die Kinder führen sich gegenseitig, was eine gleichzeitig, aber konsequent getrennte Schulung erreicht: Das Führkind lernt durch die spezielle Hippolini Führtechnik die spätere Handhaltung und Einwirkung der Zügel, das Antreiben, Vorausschauen, Durchsetzen und Koordinieren des Ponys. Das Reitkind kann sich gleichzeitig durch das geführt werden völlig auf sich konzentrieren und entwickelt Vertrauen ins Gleichgewicht, Balance, Losgelassenheit, Reiten und Pony.

Auch beim Putzen lernen wir viel über das Pony: den Körper, Verhaltensweisen, Aussprache, Ausdruck, Pflege und Ausrüstung.

Im Freispielbereich finden sich Sachen wie Lehrtafeln, Koordinationsspiele und Dinge ebenso rund ums Pony.

Hippolini Reitschule

In diesem nachfolgenden Kurs (ebenfalls ein Schuljahr) gilt die Grundschule als Voraussetzung, ebenso das Lesen. Hier wird das selbstständige Reiten mit Sattel und Trense, korrekter Sitz im Sattel mit Steigbügeln, Sicherheit im Reitviereck und Kenntnis aller Regeln, sowie der Entlastungssitz, Leichttrab und Handhabung von Gerte mit/ und Zügel erlernt. Hier arbeiten wir je nach Stundenbild mit drei Ponys, Gruppengröße 6 Kinder.

Da es ab hier höhere Anforderungen zu meistern gibt, wird das Reitkind anfangs noch von dem Bodenkind begleitet bis es völlig alleine unterwegs sein kann. Die Sicherheit wird so gewährleistet, denn das Pony will auch angeleitet sein und hinterfragt auch das ein oder andere Mal die Chefposition.

HIPPOLINI® ist eben nicht „nur“ Reitpädagogik sondern das einzige Konzept, das Reitpädagogik UND fundierte Reitlehre verbindet.

Ihr seht- es gibt viel zu lernen bei uns! Wir freuen uns sehr, dass Ihr dieses großartige Konzept für Mensch und Tier mit uns lebt, denn die Ponys und Pferde danken es uns und den Kindern!

Termine

Montag14.30 – 16 UhrHippolini Reitschule7-10 Jahre 
 16 – 17 UhrHippolini Grundschule7-10 Jahre 
Dienstag14.30 – 15.30 UhrMiniclub4-6 Jahre 
 15.30 – 16.30 UhrHippolini Grundschule7-10 Jahre 
Mittwoch14.30 – 15.30 UhrHippolini Grundschule7-10 Jahre 
 15.30 – 17 UhrHippolini Reitschule7-10 Jahre1 freier Platz

Sie möchten Ihr Kind bei uns anmelden oder haben Fragen? Dann freuen wir uns auf eine Nachricht.

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Reiteinstieg verstehen

Warum kindgerechter Reiteinstieg kein Luxus ist – sondern die Grundlage für die Zukunft des Pferdesports

Zukunft des Pferdesports

„Die Kinder sollen erst einmal Spaß haben.“
Diesen Satz hören wir häufig. Und natürlich soll Reiten Freude machen. Doch zu einem guten Reiteinstieg gehört mehr, denn die ersten Erfahrungen mit einem Pony prägen, wie ein Kind Pferden und dem Reiten später begegnet.
Kinder lernen dabei, Verantwortung zu übernehmen, Zusammenhänge zu verstehen, Sicherheit zu entwickeln und das Pony als Partner wahrzunehmen. Ein guter Reiteinstieg ist deshalb weit mehr als die Vorbereitung auf den ersten Ausritt. Er legt die Grundlage für alles, was später folgt.

Reiten beginnt nicht mit dem Aufsteigen

Reitenlernen beginnt nicht erst im Sattel. Schon im Umgang mit dem Pony lernen Kinder, genau hinzuschauen, Körpersprache wahrzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und zunehmend selbstständig zu handeln. Führen, Putzen und die vielen kleinen Aufgaben rund ums Pony gehören deshalb genauso zum Reiteinstieg wie das Reiten selbst. Dabei lernen Kinder nicht nur viel über Ponys, sondern ganz nebenbei auch über sich selbst.

Entwicklung braucht Zeit

In unserer Gesellschaft soll vieles möglichst schnell gehen – auch beim Reiten. Doch weder Kinder noch Ponys entwickeln sich auf Knopfdruck. Nachhaltiges Lernen braucht Zeit und baut Schritt für Schritt auf bereits gemachten Erfahrungen auf. Was zunächst langsamer erscheint, zahlt sich später aus, denn wirklich verstandene Fähigkeiten bleiben erhalten.
Deshalb verstehen wir Lernen nicht als Aneinanderreihung einzelner Reitstunden, sondern als systematischen Bildungsweg.

Das Pony ist kein Sportgerät

Kinder begegnen einem Pony oft mit großer Offenheit – und darin liegt eine besondere Chance. Wenn sie früh lernen, seine Bedürfnisse wahrzunehmen, Grenzen zu respektieren und Verantwortung zu übernehmen, entwickelt sich ein Verständnis für das Pony, das weit über das reine Reiten hinausgeht. Auf dieser Grundlage können Beziehung, reiterliches Können und ein verantwortungsvoller Umgang miteinander wachsen.

Selbstständigkeit entsteht nicht von allein

Viele Erwachsene helfen Kindern aus guter Absicht und nehmen ihnen dabei manchmal mehr ab, als für das Lernen hilfreich ist. Kinder lernen besonders viel, wenn sie selbst entdecken, ausprobieren und Lösungen finden dürfen. Deshalb gehört Selbstständigkeit zu den wichtigsten Zielen eines guten Reiteinstiegs. Natürlich bedeutet das nicht, dass Kinder von Anfang an alles allein können sollen. Sie bekommen die Unterstützung, die sie brauchen – und gleichzeitig den Raum, Dinge zunehmend selbst zu bewältigen. Jede Erfahrung, etwas aus eigener Kraft geschafft zu haben, gibt Sicherheit und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Davon profitieren alle

Ein kindgerechter Reiteinstieg bedeutet nicht, dass weniger gelernt wird, sondern dass Kinder anders lernen. Sie entwickeln Schritt für Schritt eine tragfähige Grundlage, während die Ponys körperlich entlastet werden und der Unterricht systematisch aufgebaut werden wird. Auch für Eltern wird die Entwicklung ihrer Kinder dadurch nachvollziehbarer. Gleichzeitig entsteht ein (Reit-)Angebot, das pädagogisch sinnvoll ist.
Und der Pferdesport gewinnt Menschen, die von Anfang an gelernt haben, Verantwortung zu übernehmen.

Die Zukunft beginnt mit dem ersten Schritt

Welchen Weg ein Kind später einschlägt, ist offen. Vielleicht wird es Freizeitreiter oder Turnierreiter, vielleicht bleibt es sein Leben lang einfach pferdebegeistert. Entscheidend ist, wie dieser Weg beginnt.
Ein guter Reiteinstieg ist deshalb kein zusätzlicher Luxus und keine nette Ergänzung. Er schafft die Grundlage dafür, dass Kinder selbstständig, verantwortungsvoll und mit Freude reiten lernen – und ist damit für uns ein wichtiger Beitrag zur Zukunft des Pferdesports.

Denn wer Ponys von Anfang an als Partner erlebt, wird sie auch später mit Respekt behandeln.
Wir sind überzeugt: Die Zukunft des Pferdesports entscheidet sich nicht erst im Sattel oder auf dem Turnierplatz. Sie beginnt dort, wo Kinder Ponys als Partner erleben – mit einem Reiteinstieg, der Vertrauen schafft, Verantwortung fördert und Freude am Lernen weckt.

* Rechtliches: Mit der Teilnahme am Unterricht findet automatisch ein Vertragsabschluss statt. Ein solcher wird auch in schriftlicher Form geschlossen. Es ergibt sich daraus eine Kündigungsfrist von 2 Monaten zum Monatsende, welche in schriftlicher Form eingehen muss. Ein Nichterscheinen -auch nach eingegangener Kündigung- befreit nicht von der Bezahlung des monatlichen Reitgelds. Ein „Nachreiten“ eines versäumten Termins ist nicht möglich. Wir danken für Euer Verständnis.

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